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Geschrieben von: wekadmin
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Sonntag, den 10. Oktober 2010 um 21:53 Uhr |
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In der Zusammenschau der vielen berufsbildenden Schulen in Mainz zeichnet sich die Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Schule durch ein eigenes pädagogisches Profil aus.
1890 von den Schwestern von der Göttlichen Vorsehung gegründet, ist aus den Anfängen einer Haushaltsschule eine moderne, staatlich anerkannte berufsbildende Schule geworden, die jungen Menschen, die oft keine geradlinige Schullaufbahn durchlaufen haben, die Möglichkeit bietet, sich schulisch oder beruflich weiter zu qualifizieren. Im Bildungsgang des Berufsvorbereitungsjahres besteht die Möglichkeit, den Abschluss der Sekundarstufe I, den so genannten Hauptschulabschluss, zu erwerben. Schüler mit eher schwachen Leistungen können sich in der Berufsfachschule I nachqualifizieren; unter bestimmten Voraussetzungen kann dann die Berufsfachschule II besucht werden, die mit dem Qualifizierten Abschluss der Sekundarstufe I , der so genannten Mittleren Reife, abschließt. Seit über 40 Jahren werden Jugendliche ausgebildet, die in sozialpädagogischen Einrichtungen, insbesondere in der Elementarbildung, tätig sind. In dieser Tradition steht auch die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz und die neu gegründete Fachschule für Sozialwesen/Bildungsgang für Erzieher. Die steigenden Schülerzahlen zeigen, dass das Schulkonzept und die Ausbildungsangebote die richtige Antwort auf die Bedürfnisse vieler junger Menschen sind. Damit steht die Schule noch immer in der Tradition des Namenspatrons und Ordensgründers Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler. Dieser kämpfte darum, mit der konfessionellen Schule eine Antwort auf die unmittelbaren sozialen Verhältnisse und Probleme seiner Zeit zu geben, wobei es ihm immer um den Menschen ging, der Hilfe benötigt. Diesem sozialethischen Ansatz ist die Ketteler-Schule bis heute verpflichtet.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. November 2010 um 23:30 Uhr |