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Ein Konzept zur Entwicklung von Lebenskompetenz für Schüler der BFH1, das in diesem Schuljahr – dank der finanziellen Unterstützung des Rotary Clubs - zum ersten Mal angeboten wird.
Das Unterrichtsfach „Fachpraxis Sozialwesen“ soll u. a. einen Einblick in Dienstleistungsberufe im Bereich Sozialwesen vermitteln. Und um hier später arbeiten zu können, sind u. a. sogenannte Softskills z. B.
- kommunikative Fähigkeiten
- soziale Fähigkeiten
- Konfliktfähigkeit
- Reflexionsvermögen, was das eigene Tun und Handeln betrifft
- Teamfähigkeit
erforderlich und entscheiden über den Erfolg im Berufsleben.
Darüber hinaus sind sie aber auch maßgeblich für den Aufbau und die Gestaltung befriedigender sozialer Beziehungen im beruflichen und privaten Bereich verantwortlich.
Das GEL-Konzept ermöglicht den Schülern ein Lernen auf unterschiedlichen Ebenen und fußt auf drei Säulen:
- der Fähigkeit, Glück und Glücklichsein wahrzunehmen, zu erkennen und als eigene Zielperspektive in das persönliche Zukunftsszenario einzubauen und bewusst daraufhin zu arbeiten.
- der Einsicht, Erwachsenwerden nicht ausschließlich als negativ besetzte Lebensphase zu begreifen, sondern als Aufgabe, die gestellten Anforderungen auch gut meistern zu können.
- der Aneignung von Lebenskompetenzen, um in der Begegnung mit gesellschaftlichen und persönlichen Aufgaben stabiler und reifer zu werden. Etwa, wenn es darum geht, die Wichtigkeit von sozialen Beziehungen zu erkennen und pflegen zu können, z. B. Beziehungen zu Freunden, Klassenkameraden oder Arbeitskollegen.
Die Schüler haben die Möglichkeit durch praktisches Üben, die vermittelten Kenntnisse auszuprobieren und neue Fähigkeiten im persönlichen, sozialen und kommunikativen Bereich zu entwickeln. Sie werden angeregt, ihre jeweiligen Fähigkeiten zu reflektieren und motiviert, sich mit der eigenen Lebenswelt und mit der anderer Menschen konstruktiv auseinanderzusetzen.
Gleichzeitig können und sollen die neu gewonnenen Kompetenzen durch praktische Anwendung präventiv wirken und auch im Ernstfall ein wirkungsvolles Instrumentarium z. B. zur Krisenintervention bieten. Auf diese Weise entstehen neue Handlungsmuster im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen.
Unterstützt werden einzelne Teile des Konzeptes durch Fachkräfte von außen, z. B. durch ausgebildete Schauspieler, wenn es um die Analyse und Umsetzung von körpersprachlichen Ausdrucksformen geht.
Die durchweg positiven Rückmeldungen der Schüler zeigen, dass hier ein wertvolles und wichtiges für die persönliche Entwicklung der Schüler relevantes Lernfeld thematisiert wird.
( „….dadurch konnte ich mich besser kennenlernen. Teamarbeit wurde mir auch bewusster, wie man sich da verhält.“
„…Man lernt seine Mitschüler besser kennen und man denkt über sich und seine Familie nach.“
„…Im GEL-Unterricht kann man mehr aus sich herauskommen.“
„…Das Fach sollte es weiterhin geben.“)
In Vorbereitung ist als weiterer Lernschritt die Auseinandersetzung der Schüler mit den unterschiedlichen Aspekten zukünftiger Berufswelten. Dabei sollen Vertreter unterschiedlicher Berufsgruppen eingeladen werden, um den Schülern eine genauere Vorstellung vom jeweiligen Arbeitsfeld zu vermitteln und Fragen zu beantworten.
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